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DGVD-Forschungspreis

Der DGVD Forschungspreis wird seit 2006 jährlich für eine veterinärdermatologische Studie vergeben, die von drei unabhängigen Gutachtern (einem praktischen Tierarzt, einem Pathologen und einem der­matologisch tätigen Tierarzt an einer Universität) aus den Einsendungen als die für Veterinärdermato­logie relevanteste Studie ausgewählt wird.

Allergiediagnostik

Ab dem Jahr 2011 werden zwei Preise verge­ben: Zum Einen für eine an einer Universität durchgeführte Studie und zum Anderen für eine Studie aus einer Kleintierpraxis heraus. Die Ergebnisse werden nach Studienende auf der jährlichen Tagung der DGVD vorgestellt. Anleitung für eine Einreichung sowie bisher geförderte Studien sind weiter unten aufge­führt.

Prof. Ralf Müller, der Koordinator für dermato­lo­gische Forschung, ist gerne bereit, bei Stu­dien­protokollen anfallende Fragen (insbe­sondere was die Planung und statistische Auswertung angeht) zu beantworten und / oder an Anträgen vor der Einreichung konstruktive Kritik zu üben. Ihre Anfragen senden Sie bitte an: Ralf.Mueller@med.vetmed.uni-muenchen.de Ralf.Mueller@med.vetmed.uni-muenchen.de.

Anträge können immer - bis zum 15. Februar eines Jahres - bei dem Koordinator für dermatologische Forschung (Prof. Ralf Müller, Medizinische Kleintierklinik, Veterinärstraße 13, 80539 München) eingereicht oder an ihn per E-Mail geschickt werden.

Forschungsstipendium der DGVD

Die Deutsche Gesellschaft für Veterinärdermatologie hat als Ziel die Förderung von Veterinärdermato­logie in Lehre, Forschung und Praxis. Dieses Jahr werden zwei Forschungsstipendien von 5.000 Euro, für basiswissenschaftliche oder klinische Forschung in Veterinärdermatologie vergeben. Eines für eine Studie aus der Praxis und Eines für eine an einer akademischen Einrichtung durchgeführten Studie. Förderungswürdige Projekte können ein bis zwei Jahre dauern. Bewerbungen sollten von hohem wissenschaftlichem Standard sein und das Gebiet der Veterinärdermatologie betreffen.

Stipendienanträge werden anonym von unabhängigen Spezialisten auf wissenschaftlichen Wert, Durchführbarkeit und Nutzen für die Veterinärdermatologie bewertet. Neue Projekte oder Pilotstudien werden bevorzugt, aber Bewerbungen für die Weiterführung existierender Projekte werden ebenfalls berücksichtigt. Löhne, Gehälter und der Erwerb von Geräten werden nicht finanziell unterstützt. Wenn Labortiere verwendet werden sollen, muss eine Genehmigung der Studie durch die lokale Tierschutz­organisation vorliegen.

Stipendienanträge sollten bis 15. Februar 2011 eingereicht werden. Alle Bewerbungen werden unab­hängig und anonym bewertet und sollten, wie in den untenstehenden Richtlinien beschrieben, Hin­ter­grundinformationen, Studiendesign und detaillierte Methodik sowie ein Budget und eine Begründung der Relevanz der Studie für die Veterinärdermatologie enthalten. Das Stipendium wird auf der nächsten Jahrestagung der DGVD vergeben. Der Betrag von 5.000 Euro wird auf ein spezielles Studienkonto überwiesen und nicht benötigte Mittel müssen an die DGVD rück überwiesen werden. Ein finanzieller Schlussbericht wird genauso wie jährliche Zwischenberichte benötigt und sollte an den Koordinator für klinische Forschung geschickt werden.

Von erfolgreichen Bewerbern wird erwartet, dass sie die Studienresultate in einem rezensierten Journal veröffentlichen und auf einer Jahrestagung der DGVD innerhalb von drei Jahren vorstellen. Die Förder­mittel können nicht als Reise- oder Konferenzkosten, sondern ausschließlich für die Forschung ver­wen­det werden. Allerdings ist die Tagungsteilnahme für den Stipendiaten im Jahr der Studienvorstellung kostenlos.

Bewerbungen sollten nach den folgenden Richtlinien geschrieben werden. Soweit möglich werden die Bewerbungen anonym bewertet. Daher bitten wir Sie, Namen, Adressen und andere den Studienort identifizierende Daten nur auf der Titelseite zu vermerken. Zusammen mit der Bewerbung sollten die Lebensläufe aller an der Studie beteiligten Stipendiaten eingereicht werden.

Richtlinien für die Bewerbung um ein DGVD Stipendium

Bewerbungen, die sich nicht an die Richtlinien halten, können ausgeschlossen werden. Die genannten Seitenzahlen sind maximale Seitenzahlen, kürzere Bewerbungen werden angenommen und genauso berücksichtigt.

Teil 1 (höchstens eine Seite)
Die Titelseite sollte den Titel des Projekts, die Namen der Stipendiaten, die Praxis oder das Institut der Studiendurchführung und das Anfangs- und Enddatum der Studienperiode enthalten.
Teil 2 (höchstens eine Seite)
Die kurze Zusammenfassung sollte klare Studienziele, die Relevanz der Studie, das experimentelle Design und die zum Erreichen des Studienziels angewendeten Methoden enthalten.
Teil 3 (höchstens zwei Seiten)
In diesem Teil sollten die relevanten Hintergrundinformationen sowie die Wissenslücken, die das Projekt schließen soll, dargelegt werden.
Teil 4 (höchstens zwei Seiten)
Wenn Pilotstudien verfügbar sind, die die Studienhypothese unterstützen oder zeigen, dass der Stipendiat mit den vorgeschlagenen Methoden Erfahrung hat, sollten sie hier aufgeführt werden. Wenn keine solchen Studien existieren, wird dieser Teil ausgelassen.
Teil 5 (höchstens vier Seiten)
Experimentelles Design und Methoden: Dieser Teil sollte eine ausführliche Diskussion des Designs und der Methoden enthalten, die benutzt werden sollen, um die Studienziele zu erreichen. Dieser Teil sollte so detailliert sein, dass die Durchführbarkeit bewertet werden kann. Die dem Stipendiaten zur Verfügung stehenden Ressourcen sollten kurz beschreiben werden. Es ist wichtig, zu beschreiben, wie die Daten gesammelt, analysiert und interpretiert werden und was für Kontrollproben gebraucht werden, um eine Analyse zu erlauben. Die zu verwendende Statistik sollte kurz beschrieben werden. Auch die Größe der experimentellen Gruppen sollte gerechtfertigt werden.

Die Studie muss gültige Tierschutzgesetze berücksichtigen und wenn Tiere in der Studie verwendet werden, muss die Studie von der zuständigen Stelle genehmigt und eine Bestätigung beigefügt werden. In diesem Fall sollte auch die Einverständniserklärung des Besitzers zur Studienteilnahme beigelegt werden. Wenn diese Dokumente fehlen, kann die Studie nicht berücksichtigt werden.
Teil 6 (höchstens eine Seite)
Ein detailliertes Budget muss beigelegt werden. Die DGVD wird keine Gebühren für die Untersuchung von eingeschlossenen Tieren finanzieren.
Teil 7 (höchstens eine Seite)
Literaturquellen für Teil 3 (Hintergrundinformation) und Teil 4 (Methoden) sollten hier aufgeführt werden.

Bisherige geförderte Studien

2013 Kein Grant ausgelobt, da die geplanten Projekte aus verschiedenen Gründen nicht durchgeführt wurden.
2012 Kein Grant ausgelobt, da die geplanten Projekte aus verschiedenen Gründen nicht durchgeführt wurden.
2011 Eichenseer M., Johansen C., Mueller RS. - Efficacy of dimetinden and hydroxyzine / chlorpheniramine in atopic dogs: a randomised, controlled, double-blinded trial.
Veterinary Record 173: 423. doi: 10.1136 / vr.101907.
2010 Petra Litzlbauer - Bildung von Antikörpern gegen felines Interferon omega bei atopischen Hunden.
2009 Ana Rostaher - Effects of CPG oligodeoxy-nucleotides delivered by gelatine nanoparticles on the cytokine production by PBMC of dogs with atopic dermatitis An in-vitro study.
2008 Helmer - Der Einfluss von Helminthen auf canine atopische Dermatitis.
2006 Monika Linek & Nina Thom - Intra- und Interlaboratoriumsvariabilität von serologischen Fc-e receptor Tests in drei Laboren (veröffentlicht als "Intra- and interlaboratory variability of serologic Fc-e receptor testing in atopic dogs in three different laboratories", Veterinary Immunology and Immunopathology 2010, 133 (2-4):183-189 [Englisch]).

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